Jahresgabe

»Schlaraffia«, 2015

Raphaela Vogel

Farbgetränkte Tierhäute, zu Dreiecken geformt, ziehen sich als roter Faden durch das Werk Raphaela Vogels (*1988 Nürnberg, lebt in Berlin). Das Unikat für den Kunstverein, »Schlaraffia« (2015), besteht ebenfalls aus dem animalisch-archaischen Material und er- innert an ein Relikt aus einer vergangenen Schlacht. Vogel, die sich in ihrem Werk mit dem Verhältnis von Körper, Raum und digitaler Technologie befasst und 2017 im Rahmen von »Produktion. Made in Germany Drei« zu sehen war, kombiniert das Leder im Ausstel- lungsraum häufig mit Sound-Film-Collagen: Prähistorische Anmu- tung trifft so auf Hightech.