Mini Unit I
Coumba Samba
Coumba Sambas Jahresgabe zitiert Arbeiten aus ihrer Ausstellung deutschland, welche vom 24.05. bis 10.08.25 im Kunstverein in Hamburg zu sehen war. Als Symbole des Welthandels hinterfragt der Container als Objekt die Beziehung zwischen Freihandelsabkommen und Selbstbestimmung, die durch internationale Lieferketten verändert wird. In diesem Zusammenhang werden die gewählten Farben Sambas mit ihren kulturellen wie auch emotionalen Konnotationen zu einer Sprache, mit der eine von Kapitalnetzwerken beherrschte Welt erfahrbar wird.
Gestapelte, monochrome, geometrische Formen evozieren die visuelle Semantik internationaler Lieferketten. Die starren Formen erinnern an Kompositionen der abstrakten geometrischen Malerei des frühen 20. Jahrhunderts, wobei Sambas Installation von diesem kunsthistorischen Vorbild abweicht, indem sie den Monochromen eine codierte Bedeutung und kulturelle Resonanz verleiht.