Kunstverein

Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen

1829 gegründet, gehört der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf, zur ersten Generation deutscher Kunstvereine. Aktuell mit weit über 3000 Mitgliedern einer der größten seiner Art, ist er als unabhängiger Ort für die Produktion, Präsentation und Vermittlung zeitgenössischer Kunst eine feste Größe im kulturellen Leben Düsseldorfs und der Region. Sein Ausstellungsprogramm richtet sich gleichwohl an ein internationales Publikum.

In den monographischen und thematischen Ausstellungen des Kunstvereins spiegelt sich der jeweilige ästhetische und gesellschaftliche Stand der gegenwärtigen Kunst wider. Für die Programmatik des Kunstvereins ist entscheidend, aktuell relevante Themen und Tendenzen in der Praxis wie in der Theorie der Kunst aufzuspüren und als Ausstellung bzw. in der Vermittlung zur Diskussion zu stellen. Ein wichtiger Aspekt seines Programms ist es, noch unbekannte jüngere, gerade aber auch in der öffentlichen Wahrnehmung bisher nicht hinreichend repräsentierte Künstlerinnen und Künstlern vorzustellen und damit inhaltliche und methodische Grundlagen zu einer weitergehenden Auseinandersetzung mit ihren künstlerischen Projekten zu schaffen. 

Seit 1967 hat der Kunstverein seinen Sitz mit Ausstellungsräumen und Büros dauerhaft im zweiten Geschoß der von Konrad Beckmann entworfenen Kunsthalle Düsseldorf am Grabbeplatz im Herzen der Altstadt. Dort veranstaltet der Kunstverein öffentlich zugängliche Ausstellungen und Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, die über künstlerische Fragestellungen hinaus Themen der Politik und Gesellschaft einbeziehen. Ein umfangreiches Vermittlungsprogramm u. a. mit Führungen und Kunstreisen richtet sich speziell an die Mitglieder. Seit 2013 findet sich außerdem der Kreis „Junge Mitglieder“ zusammen und richtet eigene Veranstaltungsreihen mit Atelierbesuchen und Vorträgen aus.